Solothurner Ruderclub

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Regatta Greifensee

Zunehmender Wind und Regen, so die Prognose für heute Samstag, 18.6.2011. So wurde die Regatta auch schon von Beginn an um eine Stunde verschoben. Alexander Rötheli (U17), der heute das erste Rennen des SRC hatte, stach dann kurz vor elf bei strömendem Regen und mässigem Wind in See. Beim Rennen über tausend Meter (statt wie üblich bei U17 1500m) kämpfte er nicht nur gegen seine Gegner, sondern auch gegen die rauen Bedingungen. Seinen dritten Rang konnte ihn nicht befriedigen…

Tobias Stüdi (Leichtgewichte) fuhr sein Rennen gegen die Wellen. Der Wind hatte nochmals zugenommen und die Bedingungen waren äusserst garstig. Als gestandener Flachwasserruderer konnte er den erfahrenen Wellenruderer nicht die Stirn bieten.
Pünklich zur maximalen Niederschlagsintensität wasserten Oliver Ingold und Noe Leuenberger (beide U15 Skiff) ihr Boot. Kaum beim Start angekommen, wurde ihr Rennen wegen dem anschwellenden Wellengang abgesagt.
Die Obmännersitzung einigte sich auf die Weiterführung der Regatta, mit Ausfall aller Junior/innen Kleinboote. Und wies dann immer so ist, folgte das Wetter der Prognose nicht, der Wind flaute allmählich ab und der Regen liess nach.
So fuhr Tobias bei beinahe perfekten Bedingungen sein schwergewichts-Skiffrennen, jedoch weiterhin nur über tausend statt 2000 Meter. In einem grandiosen Rennen verfolgte er seinen Erzrivalen Schlag auf Schlag. Zufrieden kehrte er mit seinem vierten Platz zurück.
Es folgte eine lange Pause. Für einige Juniorinnen und Junioren genau der Richtige Zeitpunkt sich den Hühnern auf dem Regattaplatz anzunehmen. Durch ein Abkommen mit Bea erhandelten sie sich pro eingefangenes und „geschöseltem“ Huhn ein Eis. Als Beweis diente jeweils ein Foto…


Der Regen hatte mittlerweilen vollständig nachgelassen, die Wege auf dem Regattaplatz sich in eine wahre Schlammstrasse umgewandelt. Mit den Gummistiefeln montiert trugen die U17 Frauen (Leonie Luterbacher, Lisa Grillo und zwei Bielerinnen) ihren Doppelvierer sorgfältig, um ja nicht auszurutschen, richtig Ponton. Bei guten Bedingungen fuhren sie ein erfolgreiches Rennen und qualifizierten sich mit dem dritten Rang für den A-Final vom Sonntag.
Die U15 Junioren (Samuel Schenk, Jonathan Moser, Noe, Oliver) wasserten ihren Doppelvierer sichtlich aufgeregt. Zum ersten Mal konnten sie sich mit den gefürchteten Lausanne-Sports Junioren messen. Doch bereits am Start das erste Malheure, einer krebste. Dann ging es aber los. In einer erfolgreichen Aufholjagt rollten sie das Feld von hinten auf. Der energische Endspurt brachte sie leider nur fast zum Ziel. Mit einer Sekunde Abstand auf die Lausanner erreichten sie den zweiten Platz.

Tagesauftagt vom Sonntag hat Alexander im A-Final. Bei starkem Wind, aber noch ruderbarem See, zeigt Alexander ein super Rennen. Mit dem verdienten dritten Platz konnte er erneut seinen Gegnern Druck machen.
Tobias hat bereitsein rauer See. Nach einem schnellen Start, hat er mühe mit den Wellen und fährt auf den sechsten Platz.
Der Wind nimmt stetig zu. Die Häfen geben die Sturmwahrung raus. Noe und Oliver zeigen sich jedoch sturmsicher und nehmen Kurs auf den Start. Noe hat mit der äussersten Bahn das grösste Wellen-Handycap. Er muss er sich mit dem fünften Rang zufrieden geben.
Oliver geniesst dafür den Innenbahn-Vorteil und führt das Rennen an. In einem beispiellosen Endspurt verschafft er sich nochmals deutlich Abstand zum Feld und fährt siegessicher ins Ziel ein. Glücklich über sein goldenes Ruder kehrt er vom Wasser zurück.
Unterdessen wurde der Wind so stark, dass eine Obmännersitzung einberufen wurde, welche beschloss alle weiteren Rennen abzusagen.
Enttäuscht über die abgesagten Rennen kehrt die Mannschaft verfrüht heim.

20. Juni, Cyrill

 

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