Infos der Solothurner Wasserpolizei

Kürzlich wurde der SRC-Vorstand von Pascal Studer, Leiter Sondergruppe Schifffahrt Kapo Solothurn, über die aktuellen gesetzlichen Vorschriften für Ruderboote informiert.  Der Vorstand wird die SRC-Mitglieder in einem nächsten Newsletter detailliert informieren, unter anderem auch über verschiedene Schwimmhilfen. Hier aber schon die wichtigsten Verhaltensregeln.

  • Jede Person muss auf dem Boot eine Schwimmhilfe dabei haben. Ob diese angezogen wird oder im Boot liegt, spielt keine Rolle.
    Aufgepasst: Ab 1.1.2020 wird die Wasserpolizei Bussen ausstellen, falls diese Vorschrift nicht eingehalten wird.
  • Bei den Hafeneinfahrten Pier11 und Lehmann muss ein gebührender Abstand eingehalten werden. Gesetzlich vorgeschrieben sind 30 Meter, für uns RuderInnen genügen 15 Meter. Die Hafenbenützer haben immer Vortritt bei der Ausfahrt.
    Diese Vorschrift dient auch unserer Sicherheit. Ausfahrende Schiffsführer haben nur eine sehr eingeschränkte Sicht. Bei einem Crash sind wir auf der schwächeren Seite.
  • Bei den Schilfgürteln in Naturschutzgebieten ist ein gesetzlicher Abstand von 25 Metern vorgeschrieben. Die Wasserpolizei hat hier für uns RuderInnen eine Toleranzgrenze festgelegt, die sie nicht verrät. Klar ist aber, dass wir beispielsweise an vor Anker liegenden Motorbooten, welche den 25-Meter-Abstand einhalten, auf der Aussenseite vorbeifahren müssen.
  • Immer Vortritt vor Ruderbooten haben Stand-up-Paddler, Benützer von Luftmatratzen oder anderen Schwimmhilfen. Bei einem Zusammenstoss liegt die Schuld in der Regel auf unserer Seite.
  • In der Nacht und bei Nebel immer ein weisses Licht an Bug und Heck befestigen.
  • Bei unsichtigem Wetter – also starkem Nebel – nicht aufs Wasser gehen.

Infos zur Sondergruppe Schifffahrt der Kantonspolizei Solothurn.

Links die wohlbekannte MS Biber.

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