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Das war der Rudersommer

By 25. September 2023Oktober 9th, 2023Bilac, Club, Regatta, Ruderbetrieb

Zwischen Sommer- und Herbstferien war etliches los.

Angefangen mit dem Jugendanfängerkurs, dem Clubfest, dem Drachenbootrennen über die Wanderfahrten, die Regatten Schwarzsee, Sursee und die Bilac. Und ganz klar wurde bei diesem herrlichen Sommerwetter in allen Bootskategorien gerudert was das Zeug hielt. Vor allem in den kühleren Morgen- und Abendstunden.

Anfängerkurs Jugendliche
Der von den Regattierenden perfekt betreute Kurs begeisterte die meisten Jugendlichen. Und zwar so sehr, dass sie sogar schon an einer ersten Regatta – Schwarzsee – starten konnten.

Clubfest 12.9.23
Von Charlotte Sattler organisiert und mit ihren Helfer*innen betreut, bot das Clubfest abwechlungsreiche Aktivitäten: Kinderrudern, Spass und Spiele in gemischten Generationengruppen und Apero mit Nachtessen.

Drachenbootrennen
Mit viel Motivation, Spass und natürlich optimalem Wasserfeeling eroberte das SRC-Team den Sieg in der Kategorie Fun mixed. Gratulation!

Regatta Schwarzsee 9./10.9.23
Wie letztes Jahr ging es an dieser Regatta weniger um den Sieg, als um den Spass am Rennen fahren. Die Athlet*innen konnten selber mitreden, welche Kombinationen ihnen Spass machen würden. So kam es zu Konstellationen wie einem Mixed Doppelvierer über drei verschiedene Altersklassen, Trainer/Athletin-Doppelzweier oder einem allerersten Rennen im Skiff. Unsere Neueinsteiger aus dem Anfängerkurs starteten in zwei verschiedenen C-Gig-Teams und zeigten schnell, dass sie vom Kurs einiges mitgenommen haben: Ein Tagessieg und dritter Platz am Samstag und ein 2. und 4. Platz war ihre Ausbeute. Plus Spass und Vorfreude auf die nächsten Rennen, die sie bestreiten dürfen. Die zehn Neueinsteiger zwischen 11 und 15 Jahren geben sich alle Mühe, so schnell wie möglich in den schmalen Booten mit dem Regattateam mittrainieren zu dürfen.
Swiss alpine rowing trophy: Weniger um Spass ging es in dieser speziellen Kategorie der Regatta Schwarzsee. Es wird im eins-gegen-eins-Modus in Doppelzweiern bis in den Finallauf gegeneinander über 500m gefahren. Fast einzigartig im Rudersport erhält der Gewinner ein Preisgeld. Ella und Lara in der Seniorinnenkategorie unterstrichen bereits im Vorlauf ihre Ambitionen auf den Sieg und gaben die Favoritenrolle bis zum Ende nicht mehr aus der Hand. Mit offenem Wasser gewannen sie die Kategorie! Jonathan Moser
Regatta Schwarzsee

Bilac 16.9.2023
Die Bilac konnte auf der Originalstrecke Neuenburg-Biel stattfinden. Wegen Bauarbeiten jedoch mit Start vom Hafen Saint-Blaise aus und mit rund 30 km ca. 3,5 km kürzer. Am Start waren mit Viktor und Soba zwei Solothurner Boote. Flora Duchow, unsere Schweizermeisterin Skiff Masters, ruderte im Doppelvierer mit Ruderkolleginnen aus Luzern und Biel. «Unser Boot lief super, so dass wir in 1:57 als schnellstes Frauenboot ins Ziel kamen», sagt Flora. Das Viktor-Team schaffte Rang 44,  Soba Rang 67 von 92 Booten.
SoBa-Erlebnisse: Nach 2.36 Std. überquerten wir die Ziellinie in Biel. Es war ein Sieg über uns selbst und den Rest des Feldes. Dabei wollten wir die Strecke ruhig angehen, das Rennen geniessen, mit dabei sein. Michael Grossen (Captain), Claudia Brudermann, Remo Flury, Karin Müller und ich als Ersatzmann ruderten das erste Mal in dieser Formation. Für die meisten war es das erste Mal auf dem See und auf dem Steuersitz und für alle das erste Mal zusammen im SoBa. Das Boot hatte man uns anvertraut, weil man es in den Service schicken wollte und der Bootsbauer am Ziel gleich vor Ort sein würde. Sofern wir es bis dorthin schafften. Meine Vorbereitung beschränkte sich auf die Ruder-WM am Fernsehen. Ich hatte gelernt: Starte schnell, erhöhe auf Schlagzahl 42, setz dich früh ab, kontrolliere das Feld und halte dir in einem fulminanten Schlussfinale einfach die gegnerischen Mannschaften vom Leib.
In den Niederungen des Selberruderns überholten uns unsere Solothurner Kollegen im Victor noch auf der Startlinie (wir ignorierten ihre fröhlichen Zurufe), Flora Duchow und ihre Innerschweizer Ruderkameradinnen würden wir sowieso erst an deren Siegerinnenehrung sehen, und die mir bekannte Schlagzahl 17 verpuffte im Nichts, als wir gleich mit 22 starteten und 30 Kilometer beibehielten. Nach den ersten zwei Kilometern bogen wir am Phare de La Tène als eines der fünfzehn letzten Boote in den Zihlkanal Richtung Bielersee ein. Unsere Gelassenheit wich einem Wettkampfgeist, der sich auszahlen sollte. Meter um Meter schaukelten wir an den anderen Booten vorbei und staunten nicht schlecht, dass uns ab hier nur noch zwei Mannschaften überholten. An unserer gefürchteten Hau-und-Stechtechnik kann es nicht gelegen haben, viel eher an unserer wilden Entschlossenheit. – Wir sollten wieder mal in einen Wiederholungskurs. Patrick Teuscher
Website Bilac

Weitere Infos und Bilder zu den Anlässen findet ihr dann im November-Ruderblatt.

Fotos: Hanspeter Zweili, Ueli Scheidegger, Patrick Teuscher, Bilac, Simon Lüthi, Annemarie Tuma
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