Das „Ruderblatt“ ist das offizielle Organ des Solothurner Ruderclubs. Das Heft erscheint in gedruckter Form und wird per Post an die Mitglieder verschickt. Es ist nicht öffentlich einsehbar, sondern befindet sich im privaten Bereich dieser Website.
- Erscheinung dreimal jährlich
- Auflage ca. 380 Exemplare
- Zum Archiv ab 2019
Redaktion Annemarie Tuma
Lektorat Daniel Schwarz
Bildbearbeitung Stephan Isler
Geschichte
Die erste Ausgabe des Ruderblatts erschien im März 1980, das Ruderblatt Nr. 100 im Dezember 2015. Anlässlich dieses Jubiläums liess der damalige Redaktor und heutige Lektor Daniel Schwarz einige Höhepunkte aus der Blattgeschichte hochleben und wichtige Eckpfeiler Revue passieren. Das sind sie:
- Max Wild begründet als damaliger Aktuar die erste Ausgabe vom März 1980. Sie zählt acht Seiten, umfasst eine Begrüssung des Präsidenten Josef Fröhlicher (mit dem Hinweis, dass das Abonnement für alle Mitglieder obligatorisch ist und Fr. 0.0 kostet), die Einladung zur Clubversammlung, das Protokoll der Versammlung vom Vorjahr, das Sommerprogramm 1980, die Berichterstattung zum Eishockeymatch SRC gegen Kantonspolizei sowie die Resultate des SRC-Orientierungslaufes. Die erste Nummer findet Anklang: Jedenfalls beschliesst die GV am 21. März 1980 einstimmig, das Ruderblatt fortan zwei bis vier Mal jährlich herauszugeben.
- In allen folgenden Nummern fällt immer wieder auf, dass sich der SRC als polysportiver Verein sieht: Nebst regelmässigen Anlässen wie Eishockey und Orientierungslauf gibt es auch Langlaufrennen (durch SRV organisiert), Rotsee-Lauf (gibt es immer noch, nur ohne SRC-Beteiligung), Curlingturnier, Hallentraining im Winter, Lottomatch, etc.
- Ebenso regelmässig sind die Ermahnungen, die Fahrordnung ein-zuhalten, für mehr Ordnung im Bootshaus zu sorgen, das Bootsbenutzungsreglement zu respektieren, die Boote besser zu unterhalten und schonender zu behandeln, etc. Es scheint, dass diese Aufrufe in den letzten Jahren etwas nachgelassen haben. Angebracht wären sie wohl nach wie vor…!
- Seit der ersten Nummer sind die Geschehnisse um das Bootshaus omnipräsent: Bereits die Erweiterung mit Westtrakt und Duschen nach der Aufnahme der Damen in den SRC (anlässlich der GV vom März 1981) ist geprägt von verschiedenen Meinungen und Ansichten – sowohl was das Projekt angeht, als auch die Finanzierung (die Erweiterung kostete damals gut 300’000 CHF).
- In der Ausgabe Nr. 12 von 1985 sucht Franz Peter fürs Hallentraining eine «Kompakt-Stereoanlage mit Abspielmöglichkeit für Tonbandkassetten».
- Nr. 13 ist eine Jubiläumsausgabe (75 Jahre SRC).
- Mit der Ausgabe Nr. 22 von November 1988 übernimmt Han Kruysse das Zepter.
- Mit der Nummer 25 steht bereits eine kleine Jubiläumsausgabe an. Mit dem witzigen Beitrag «Der Altreusack und das noch ungelöste Problem der Unzulänglichkeit der Ruderausrüstung in Bezug auf den Schutz des Ruderers vor Witterungseinflüssen auf Ruderwanderfahrten» schlägt Tony Zweili etliche originelle Lösungsansätze vor, die sich bis heute allerdings nicht durchzusetzen vermochten. Illustrationen von Peter von Däniken.
- Zeichnungen werden überhaupt immer häufiger. Auch ist zu vermerken, dass Redaktor Han erfolgreich Autoren motiviert, so dass inzwischen von vielen Ausfahrten eine Berichterstattung im Ruderblatt erfolgt.
- Ab der Nummer 27 vom März 1990 wird das Ruderblatt auch an die Passivmitglieder verschickt. Auflage: 300 Exemplare.
- Nr. 29: Nach einigen Illustrationen die erste Ausgabe mit Foto!
- Das Ruderblatt Nr. 38 (1993) erscheint erstmals (und einmalig) in Farbe: Der auf Seite 27 von Marius Augustin gezeichnete Eisvogel wird in vielen Stunden in allen 335 Ausgaben von Edy Schmetzer und Marianne Portmann handkoloriert und nummeriert!
- Nr. 39 vom März 1994 ist Han Kruysses Abschiedsnummer – sie zählt 40 Seiten. Gott sei Dank bleibt Han dem Ruderblatt bis heute als treuster Schreiberling erhalten!
- Mit der Nummer 40 geben Roland Isch und Jvan Fröhlicher als Redaktoren ihren Einstand: Ihre erste (ebenfalls 40 Seiten zählende) Nummer wird von einem Posternagel zusammengehalten. Die Jungredaktoren führen den Limerick ein.
- Die ersten 41 Ausgaben sind von Herrn Ulrich Wyss und der Wyss Samen und Pflanzen AG in Zuchwil gratis gedruckt worden. Die folgenden Nummern werden bei Vogt Schild AG gedruckt, mit Sponsoring der Schweiz. Bankgesellschaft. Ca. ab Nr. 49 geht das Ruderblatt bei Jürg Rothens Druckerei in Produktion.
- Originelle Ideen folgen Schlag auf Schlag: Jugendsicher verklebte Seiten (Nr. 41), Erfrischungstuch für die trockenste Ausgabe (Nr. 42, mit Werbeaufdruck der SBG/UBS, ausser bei deren Sponsor Hanspeter Preisig: hier ist ein Erfrischungstuch der Regiobank-eingeheftet…), Altreubecherli-Spiel (Nr. 43).
- Die Ausgabe Nr. 44 vom März 1996 zählt 64 Seiten (Rekord, den das Ruderblatt Nr. 55 später ebenfalls erreicht – aber nur, weil das GV-Protokoll mit Schriftgrösse 16 abgedruckt ist…).
- Im Ruderblatt Nr. 50 blickt Max Wild auf die Entstehung des Ruderblatts zurück.
- Der im März 1999 abgedruckte «Erlkönig» ist auf der übernächsten Seite widergegeben. Ein weiteres Highlight in der Geschichte des Ruderblatts!
- Das Ruderblatt Nr. 57 enthält den Aufruf, dass die Schreiberlinge ihre Beiträge per E-Mail der Redaktion zukommen lassen sollen(ausser Fredy Wacek).
- Der Nummer 60 vom Dezember 2001 ist ein Übersichtsplan mit der offiziellen Aare-Kilometrierung beigelegt – ein Produkt der SRC-Kilometerkommission.
- Nach dem Karrieresprung von Jvan Fröhlicher zum Präsidenten, zeichnet Roland Isch ab der Ausgabe 62 vom Juli 2002 als alleiniger Chefredaktor – allerdings bald kräftig verstärkt durch Charly Bucher.
- Im November 2002 folgt die Mitteilung, dass das Münztelefon im Bootshaus durch ein normales Gerät ersetzt wird, um die jährlich 470 Franken Apparatemietgebühr zu sparen.
- Mit der Ausgabe Nr. 65 vom Juli 2003 hält ein neuer Wind Einzug: Das Titelblatt wird neu gestaltet. Die gelungene grafische Umsetzung von Beate Rederlechner wirkt bis heute zeitlos-elegant.
- In derselben Nummer wird ein sensationelles Projekt enthüllt, das alle Bootsplatzprobleme des Ruderclubs bis ins Jahr 2629 zu lösen vermocht hätte. Aus unerfindlichen Gründen wird das Projekt nicht weiterverfolgt und der Expo02-Monolith von Murten später in Einzelteile zerlegt und der Verwertung zugeführt.
- Ruderblatt Nr. 73 vom März 2006 gibt den verunsicherten Ruderinnen und Ruderern die richtigen Tipps zum Schutz vor der Vogelgrippe (einer bei uns zum Glück fast ausschliesslich in den Medien grassierende Epidemie…)
- Nach 15 Jahren und 42 Ausgaben tritt Roland Isch mit der Nummer 82 vom Dezember 2009 als Redaktor zurück und übergibt den Stab Daniel Schwarz.
- Dem Ruderblatt Nr. 86 vom Februar 2011 ist ein farbiger Bilderbogen mit Impressionen zum Jubiläumsjahr 2010 beigelegt.
- Nr. 87: Die Juniorinnen und Junioren zeichnen ihre Erlebnisse des Lagers in Magliaso in Form von Comics.
- Nr. 97: Mit dem Fotoroman von Stefania Haldimann hält wiederum ein neues Format Einzug.
- Auch wenn heutzutage wichtige Informationen auf anderen Wegen vermittelt werden – Generationen überdauernde Geschichten und Erzählungen sind auf Papier noch immer vorzüglich haltbar und überstehen jeden Systemabsturz und alle Soft- und Hardware-Aktualisierungen. In diesem Sinne: auf die nächsten 100 Ausgaben!

