Zehn Minuten vor Beginn des traditionellen letzten Clubanlasses im Jahr noch kein Bein vor der Bootshalle am Warten. Dafür der Clubraum graglet voll. Was sagt uns das? Ja, es war kalt, die Bise pfiff um die Ohren und die Aare zeigte sich grad noch ruderbar. Ungewohnt nach den vielen Nebelwochen, verwöhnte uns der letzte Tag im Jahr mit viel Sonne. Wolkenlos spannte sich ein stahlblauer Himmel über die Stadt und den Jura.
Rasches und geordnetes Einwassern
Fritz Wanner liess vor dem Einwassern erst gar kein Durcheinander aufkommen und teilte als Verantwortlicher Breitensport die rund vierzig Anwesenden nach ihren Wünschen den verschiedenen Booten zu, gemischt in Jung und Alt.
Première
Der neue Achter Oktopous wurde erstmals an einem Clubanlass eingesetzt und auch als erstes Boot gewassert. Das zusammengewürfelte Team schlug sich trotz den schwierigen Bedingungen beachtlich. Auch Profi-Schlagfrau Martina Schär war ganz überrascht und begeistert, wie gut sich der gelbe Pfeil durch die Wellen pflügte. Kalte Duschen waren allerdings unvermeidlich, wenn sich die Wellen spritzend an den Auslegern brachen und über den Bootsrand schwappten. Steuerfrau Charlotte Sattler sorgte nach den anfänglichen Schwierigkeiten mit der Coxbox aber dafür, dass das Team immer wieder den gemeinsamen Rhythmus fand und motivierte sogar für einen Druckaufbau mit höherer Schlagzahl.
Etliche Teams ruderten durch die Stadt bis zur „österreichischen Grenze“ und wünschten den Unentwegten auf dem Aaremürli einen guten Rutsch und Glück im neuen Jahr.
Während die Erwachsenen mit Daunenjacken oder sonst warm eingepackt ruderten, schlotterten nach dem Auswassern viele der jungen Regattierenden tapfer in eher dünner Ruderbekleidung. Gut, dass die Silvesterausfahrt jeweils eher kurz ist und auch sie sich am feinen Apéro im Clubraum aufwärmen konnten, wo man sich gemeinsam einen guten Rutsch ins 2026 wünschte.
Herzlichen Dank den Organisator:innen und dem Trainerteam für die umsichtige Betreuung.






Schreibe einen Kommentar