Mit Kaffee und Gipfeli begrüssten die Ruderinnen von „La Rame“ die Solothurner*innen in ihrem Club direkt am Lac Léman in Tour-de-Peilz. Der See lag still und glänzend in der Morgensonne und versprach eine ruhige Ausfahrt. Also Teams bilden, Boote einrichten, einwassern und erst Mal die richtige Hafenausfahrt finden, was nicht allen auf Anhieb gelang. Ziel: Schloss Chillon retour. In jedem Boot war eine einheimische Clubfrau dabei, manchmal gab es halt sprachliche Verständigungsschwierigkeiten.
Eindrückliche Küste mit vielen Sehenswürdigkeiten
Die mondäne Küste von Montreux mit ihren historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten beeindruckte uns auch vom Wasser aus. So die private Insel „Ile de Salagnon“ mit der prächtigen alten Villa, das kürzlich wieder eröffnete Stravinski-Auditorium, die vielen Kirchen, die Statue von Freddie Mercury vor dem Tonstudio, in welchem Queen etliche Alben produzierte, unter anderem das letzte „Made in Heaven“. Das Studio ist heute ein kleines Queen-Museum. Unsere Steuerfrau Jeanne auf dem Boot „Roseau“ zeigte uns auch die etwas versteckte Standseilbahn Territet-Glion und informierte, dass der üppige Blumenschmuck entlang der Küste regelmässig neu angepflanzt werde.
Zahnbürste im Einsatz
Gefühlt in kurzer Zeit erreichten wir schon das imposante Schloss Chillon, wo wir wendeten und wo eben auch der See recht unruhig wurde. Das sei ziemlich normal, meinte Jeanne ungerührt. Sie lotste uns begeistert am grandiosen Schaufelraddampfer vorbei, umkurvte eine Segelschule, vermied den Zusammenstoss mit einem schmalen Vierer aus Vevey und brachte uns sicher an den heimischen Steg zurück. Zwischendurch löste sich übrigens der Klemmring einer Manschette, welchen Peter Jordan mangels Werkzeugen erfinderisch mit einer halbierten Zahnbürste flicken konnte. Wie man sowas fertig bringt, fragt ihr ihn am besten selbst. Nachdem die Boote in der äusserst schmalen „Garage“ versorgt waren, durften wir uns hungrig auf das üppige Buffet stürzen, so richtig schlemmen und den Ausblick auf den See geniessen. Herzlichen Dank dem Organisator Michael Grossen und vor allem auch Claudia Grolimund, welche den Kontakt vermittelt hatte.
Nicht verpassen!! Ein spannender, Hirnzellen anregender Bericht zu dieser Tagesfahrt erwartet euch im nächsten Ruderblatt!











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