Regatta Lauerz 2026

Den Bericht über die Regatta Lauerz vom 25./26. April verfassten die Juniorinnen Fe Hohermuth und Elin Krogstad. Beide starteten im U15-Mixed-Doppelvierer und klassierten sich am Sonntag im A-Final auf dem ersten Platz. Herzlichen Dank und Gratulation!

Zuerst jedoch die Einordnung von Headcoach Johny Moser.

Regattabericht Headcoach

Traditonell eröffnet der SRC die Saison mit der Regatta Lauerz. Ich darf sagen, dass Lauerz dieses Jahr eine der erfolgreichsten SRC-Regatten überhaupt war, zumindest in meiner aktiven Zeit und als Trainer. Gemeinsam mit dem Seeclub Biel konnten wir einige unserer geplanten Renngemeinschaften RGM) starten lassen, um später Grossboote fahren zu können. Und natürlich starteten ganz viele eigene Clubboote in 35 Rennen, plus in zwei zusätzlichen des Verbands.

Am Samstag bestritten wir alle Qualiläufe für die Finals am Sonntag. Es gab bereits Vorlaufsiege der U15-Junioren im Doppelzweier, der Elitefrauen im Doppelvierer und Doppelzweier und einen zweiten Platz des Junioren-Mixed-Doppelvierers hinter Lausanne. Zusätzlich bewährte sich Anouk an den Trials des Nationalkaders und sitzt im Moment für die nächste Juniorenregatte München (9.5.2026) im Juniorinnen-Doppelvierer und auch im Doppelzweier, um Rennerfahrung zu sammeln. Dieser Verbandsdoppelvierer brillierte in Lauerz mit einem Superrennen und Sieg gegen andere Kaderboote. Am Nachmittag fuhren diese Kaderathletinnen in Doppelzweiern ihrer eigenen Clubs und erwiesen sich auch dort als die schnellsten Kombinationen. Ich bin gespannt auf München, denn dort entscheidet sich für Anouk, ob es Richtung Junioren-EM oder WM geht. Wir drücken Anouk die Daumen bei jedem Schritt, welchen sie zu ihrem grossen Ziel weitergeht.

Zurück zum SRC-Team. Auf dem Regattaplatz stand unser Zelt gleich neben dem Seeclub Biel, dessen RGM die SRC-Trainer*innen auch in Beschlag nahm wegen Krankheit ihres Trainers. Beide Teams übernachteten am gleichen Ort, waren gemeinsam im Trainingslager und sind mittlerweile zu einer grossen Familie zusammengewachsen. Rebecca Cahannes bekochte uns alle wunderbar und wir genossen ein cooles Weekend mit einer Hammerstimmung. Getoppt wurde diese durch ausgezeichnete Leistungen am Sonntag:

  • Sieg des Mixed-Doppelvierers im A-Final und damit das schnellste Boot der Schweiz.
  • RGM Biel/Solothurn Juniorinnen-Vierer ohne mit unserer Selina, welche im Elitefeld startete und die schnellste Zeit aller Juniorinnenboote ablieferte. Für ein junges Team, welches erst seit einem Monat im Riemenboot gemeinsam trainiert, haben sie etwas auf dem Kasten!
  • Die andere U19-Junioren RGM im Doppelvierer mit unserem Elija, Simon von Etoile Bienne, Dylan und Überflieger Rémy beide Biel – gewannen den A-Final mit gut sechs Sekunden Abstand. Eine super Leistung. Rémy fuhr an den Trials so stark, dass er im Nationalkader nun gleich im Skiff sitzt.
  • Viele super Rennen mit etwa dem U15-Doppelzweier mit Bende und Linus mit einem vierten Platz in einem starken Rennen.
  • Der Frauendoppelzweier, welcher sich mit einem zweiten Platz nur knapp vom Kaderboot geschlagen geben musste.
  • Im letzten Rennen des Tages das Highlight: Der Frauen-Doppelvierer, verstärkt durch Anouk – Mia fiel leider verletzt aus – gewann mit einem deutlichen Vorsprung den A-Final.

Wir haben also 3 A-Finalsiege, ein schnellstes Boot im Juniorinnen im Vierer ohne, was wir noch an keiner Regatta geschafft haben. Es sieht so aus, als hätte das Wintertraining gut funktioniert. Wir hoffen, dass wir diese Form mitnehmen können für die nächsten Regatten und noch härter trainieren können bis zur SM. Gratulation dem Team!

Bericht der Juniorinnen

Am Samstag musste Anouk schon um 7 Uhr am Regattaplatz sein, da sie für den SRV gefahren ist. 6.30 Uhr fuhr die zweite Gruppe der Regattierenden beim SRC-Bootshaus los. Als diese angekommen waren, mussten sie zunächst alle Boote abladen und anriggern sowie das Zelt aufstellen. Das erste Rennen durfte Anouk für den SRV fahren, in dem 4x Juniorinnen U19. Bald kamen auch schon die anderen Rennen, die U19-Skiffs sowie der U15- Mixed Vierer. Darauf kamen noch weitere Läufe, bis die 3. Gruppe um 10.15 Uhr losfuhr. Nach vielen Rennen fuhren wir um 17:20 Uhr lebenslange einen Berg hinauf zu unserer Unterkunft, wo das Abendessen netterweise von Rebecca gekocht wurde. Es war ein guter Tag und wir hatten ein Paar Medaillen schon im Sack.
Am Sonntag wurden drei Fahrgruppen gebildet, wobei der dritten Gruppe Dank für das Putzen des heimeligen Ferienhauses Hinterberg gebührt. Medaillen durften auch in den Finals Athlet:innen des SRC abholen. Erfreulich war an diesem Wochenende das sonnige, aber nicht zu heisse Wetter, das gegenüber dem Schneesturm des Vorjahres eine nette Abwechslung bot, und obwohl es zwischendurch Wellen und Verspätungen gab, hielten sich diese in Grenzen. Einem Doppelvierer widerfuhr ein Ruderbruch während dem Rennen, was für Aufruhr sorgte, doch unser Material blieb unversehrt.
Diese etwas ungewöhnliche Regatta Lauerz darf man durchaus als Vorboten für eine gute Regattasaison verstehen.



Oben Impressionen vom Regattaplatz. Bilder vom Rennen in der SRC-Galerie. Fotograf Simon Lüthi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert